Die Lage im NEST-Projekt

Freude im Nest Gemeinsames Linsensortieren Es muss viel gekocht werden Die Lage im NEST-Projekt

Seit dem 16. März sind die Tore des NESTs geschlossen: Die Kinder gehen nicht mehr zur Schule, neben den 100 Kindern im Kinderheim, den 22 Babys in der Säuglingsstation und den 14 Müttern im Halfway-Haus wohnen jetzt auch 65 Angestellte freiwillig auf dem Gelände der drei Heime.

Im Kinderheim in Limuru geht es derzeit ganz munter zu. Die Jüngeren sehen die Quarantäne positiv: Sie finden es toll, dass „die Großen“ zu Hause sind und, statt in die Schule zu gehen, allerlei lustige Dinge anstellen. Und sie genießen es, dass die Hausmütter ihre freien Tage im Heim verbringen und sie daher plötzlich mehr Aufmerksamkeit bekommen. 

Neue Herausforderungen im Kinderheim

Was die Kleinen noch nicht verstehen können: Die Maßnahmen hatten natürlich auch weniger schöne Konsequenzen. Zunächst war es eine logistische Herausforderung, Betten, Matratzen und Decken, Essen und Medikamente zu organisieren und die Angestellten auf die wenigen zur Verfügung stehenden Zimmer zu verteilen. Dazu kam, dass ab diesem Zeitpunkt täglich nicht nur die insgesamt 120 Kinder, sondern zusätzlich 65 Angestellte ernährt werden mussten. Den Angestellten fällt es zunehmend schwerer, von ihren Familien getrennt und stattdessen im Kinderheim eingeschlossen zu sein. Und natürlich haben sie Angst. Alles ist ungewohnt; es gibt wenig Rückzugsmöglichkeiten.

 



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"Den Kindern gehört die Zukunft,
 aber nur wenn wir Ihnen auch
 eine Zukunft schenken!"

Heinrich M. Korte